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Quallen auf Teneriffa

In den Gewässern rund um Teneriffa kommen ca. 40 verschiedene Quallenarten vor. Sie sind in der Regel ungefährlich. Aufpassen sollten Urlauber allerdings bei der sogenannten Portugiesischen Galeere.

Teneriffa's Quallen sind unangenehm, aber in der Regel ungefährlich

In den Gewässern rund um Teneriffa kommen natürlich auch Quallen vor. Sie gehören zu den ältesten Lebewesen auf der Erde. Man findet sie fast in allen Weltmeeren und gehen mit ihren Tentakeln auf die Jagd. Diese können je nach Art bis zu 20 m lang erreichen. Berühren sie mit den Fangarmen ein anderes Lebewesen, schießt aus den winzigen Nesselkapseln an den Tentakeln Gift heraus, welches die potentielle Beute betäubt oder sogar getötet. Rund um die Kanarischen Inseln kommen mehr als 40 Arten vor. Dabei überwiegen aber die ungefährlichen.

Es deutliche regionale Unterschiede: An der wilden Felsenküste im Norden herrscht zumeist eine zu starke Brandung und verhindert ein Massenaufkommen. Am häufigsten kommen die ungefährlichen und fast durchsichtigen Ohrenquallen vor. Gefahren für die Gesundheit drohen durch die violett gefärbte Feuerqualle und gelb-weißen Kompassqualle. Eine Berührung mit einen der beiden Meeresbewohner ist für gesunde Menschen zwar unangenehm und teilweise schmerzhaft - ein starkes Brennen und eine Rötung der betroffenen Bereiche sind die Folge - aber nicht wirklich lebensgefährlich. Die Wirkungen sind in der Regel mit dem Anfassen einer Brennnessel vergleichbar.

Die Portugiesische Galeere

Vorsichtiger sollten auf jeden Fall Menschen mit Allergien sein, da hier die Symptome deutlich stärker ausfallen können. Als sehr gefährlich wird das Auftreten der Portugiesische Galeere (Physalia physalis) eingestuft. Sie besitzen bläuliche, weiße oder auch violette Fangarmen. Mit dem darin enthaltenen Gift tötet die Qualle sogar kleine Fische. Bei Kontakt mit der menschlichen Haut kommt es zu starken Schmerzen. Zusätzlich entstehen tiefrote Striemen. Auch hier gilt: Immungeschwächte Menschen und Allergikern sollten besonders vorsichtig sein, da das Gift einen allergischen Schock auslösen kann. Beim Baden sollte man immer die Warnungen der Behörden und mögliche Badeverbote beachten.