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Der Teide Nationalpark ist Teneriffas beliebtestes Ausflugsziel

Schon die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, haben den Vulkan verehrt und ihm seinen Namen gegeben. Sie nannten ihn Echeyde und waren davon überzeugt, dass sich hier der Eingang in die Unterwelt befand. Diese Idee ist noch heute nachvollziehbar, wenn man durch die beeindruckende Lavalandschaft des Nationalparks wandert.

Der höchste Berg Spaniens im Überblick

Der Teide entstand als letzte große vulkanische Aktivität vor rund einer halben Millionen Jahren. Aus den Überresten eines alten Kraters und begleitet von gewaltigen Eruptionen, erhoben sich die beiden neuen Vulkane, der Pico Viejo und der Pico del Teide. Seitdem verhält sich der Teide relativ ruhig. Das es im Inneren aber immer noch brodelt, zeigen die heißen Schwefeldämpfe, die an vielen Stellen zu Tage treten. Ganz anders zeigte sich der etwas niedrigere Pico Viejo: 1706 kam es zu einem Ausbruch an der Südwestflanke bei dem der kleine Küstenort Garachico fast vollständig zerstört wurde. Der letzte Ausbruch in der Teide-Region liegt sogar erst gut 110 Jahre zurück. Am Chinyero, ein kleiner Vulkankegel nur rund 10 Kilometer vom Teide entfernt, fand im November 1909 der letzte Ausbruch eines Vulkans auf Teneriffa statt. Seit dem ist es ruhig. Das Naturwunder ist seit 1954 als Nationalpark geschützt. Seit 2007 wurde der höchste Berg Spaniens und die Umgebung sogar in die Liste des UNESCO Weltnaturerbes aufgenommen. Der Nationalpark umfasst eine Fläche von rund 19.000 ha und beeindruckt durch seine bizarren Gesteinsformationen, den erloschenen Kratern und Überresten riesiger Lavaströme. In der einzigartigen Vulkanlandschaft leben zahlreiche endemische, das bedeutet nur hier vorkommende, Tier- und Pflanzenarten. Unter den besonderen klimatischen Bedingungen, immerhin liegt der größte Teil des Parks auf über 2.000 Meter, fühlen sich vor allen Dingen robuste Arten wie Pinien, der Kanarischen Kiefer, Ginster und hochwachsenden Teide-Natternköpfe wohl.

Ein Ausflug zum Teide

Ob auf eigene Faust mit dem Mietwagen oder im Rahmen einer organisierten Tour, ein Tagesausflug zum Teide und den umliegenden Nationalpark ist definitiv ein Highlight eines Teneriffa-Urlaubs. Den Gipfel können Sie entweder auf die harte Tour erwandern (tatsächlich gibt es einen Wanderweg vom Strand zur Spitze des Vulkans) oder sie nehmen die Seilbahn, den Teleferico del Teide. Für die letzten Meter benötigt man jedoch eine Genehmigung der Umweltbehörde. Um die fragile Natur zu schützen und Gedränge zu vermeiden, werden nur 200 Genehmigungen pro Tag ausgegeben. Aber auch ohne Aufstieg zum Gipfel, bietet sich bei schönem Wetter ein grandioser Ausblick auf Teneriffa und sogar auf die Nachbarinseln. Auf jeden Fall sollten Sie für eine Gipfelfahrt die Morgenstunden anpeilen. Dann ist die Sicht in der Regel am besten und der Ansturm nicht so groß. Bitte beachten und entsprechend kleiden: Im Winter kann es in der Region empfindlich kalt werden und es kann sogar schneien. Einen guten Überblick zum Nationalpark bietet das El Portillo Besucherzentrum am nördlichen Eingang des Parks. Hier erfahren Sie alles zu Entstehungsgeschichte des Teides sowie zur einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt des Parks. Planen Sie eine Wanderung im Nationalpark, erhalten Sie im Besucherzentrum auch Informationen über Wanderwege.

Fazit: Der Teide gehört sich nicht zu den Geheimtipps auf Teneriffa. Entgehen lassen sollten Sie sich die einmalige und unwirkliche Vulkanlandschaft der “Caldera de Canadas”, (so wird der riesige Kraterüberrest genannt, aus dem sich auch der Pico del Teide erhebt) keinesfalls. Schon auf der Anfahrt zur Seilbahnstation befinden sich zahlreiche Aussichtspunkte, die Sie so schnell nicht vergessen werden...