BESUCHEN SIE UNSERE NEUE SEITE FÜR TENERIFFA AUSFLÜGE!
 

Gibt es gefährliche Tiere auf Teneriffa?

Auf der Urlaubsinsel Teneriffa müssen Sie weder in Ihrer Unterkunft noch beim Wandern im Teide Nationalpark mit gefährlichen Tieren rechnen. Es gibt keine giftigen Spinnen noch Schlangen und auch die Teneriffa Rieseneidechse müssen Sie nicht fürchten. Lediglich im Wasser muss man manchmal auf der Hut sein.

Gefährliche Tiere auf Teneriffa an Land

Die Tierwelt Teneriffas wird von vielen endemischen, dass bedeutet nur hier vorkommende, Arten bestimmt. Durch die isolierte Lage im Atlantik hat sich auf der Insel eine ganz eigene Fauna herausgebildet. Man geht davon aus, dass viele Tiere eher zufällig auf einem Treibholz nach Teneriffa gekommen sind. Insbesondere die hohe Artenvielfalt bei den Reptilien lässt sich so erklären. Flugfähige Tiere waren hier sicher im Vorteil. Die angekommenen Arten haben sich dann hier, unabhängig vom Festland, weiterentwickelt. Die Fledermaus die einzige heimische Säugetierart auf Teneriffa. Andere Tierarten wurden erst später durch den Menschen eingeschleppt. Hierzu gehören auch das Atlashörnchen und die Kaninchen, welches eigentlich überall anzutreffen ist und sich zu einer regelrechten Plage entwickelt hat. Aus Fossilienfunde weiss man mittlerweile, dass auf Teneriffa mal riesige Schildkröten und bis zu 1,5 Meter lange Rieseneidechsen gelebten haben. Diese sind aber mittlerweile ausgestorben und Sie müssen sich vor keinen gefährlichen Tieren an Land in Acht nehmen. Vielmehr bietet die Insel einige recht seltsame Wesen. Dazu gehören sicher die Höhlenwesen in der Cueva del Viento, dem größten Vulkantunnel der Welt. Hier leben ungefährliche, aber sehr skurrile Tiere, die aufgrund der völligen Dunkelheit augenlos und fast durchsichtig sind. Große Teile Teneriffas sind mittlerweile als Naturparks geschützt und bieten Naturinteressierten eine tolle (und ungefährliche) Möglichkeit, die seltene Tierwelt zu entdecken.

Gefährliche Tiere auf Teneriffa im Wasser

Die Unterwasserwelt rund um Teneriffa hält, im Gegensatz zur Situation an Land, einige potentiell gefährliche Tierarten parat. Natürlich leben Haie in den Gewässern rund um Insel. Mehr als 50 Arten konnten bereits gesichtet werden. Diese kommen aber äußerst selten in die Nähe der Strände und halten sich tendenzielle wesentlich weiter draußen auf. Fischer berichten immer mal wieder von Haisichtungen und von Zeit zu Zeit verirrt sich auch ein Exemplar ins Netz. Beim Tauchen oder Schnorchel können Ihnen die völlig harmlosen Engelhaie begegnen. Diese Haiart wird bis 2 Meter lang und ähnelt in der Gestalt einem Rochen. Am Playa de las Teresitas kommen die Meeresbewohner bis dicht an den Strand, da die Weibchen hier ihre Jungen zur Welt bringen. Eine Gefahr für den Menschen stellt die ungefährlichen Tiere nicht da. Es ist eher andersherum: Die Engelhaie gelten als vom Aussterben bedroht und finden in der geschützten Bucht mit ihrem ruhigen und warmen Wasser ideale Bedingungen. Bitte nehmen Sie hier beim Baden Rücksicht und respektieren den Lebensraum der friedlichen Meeresbewohner! Eine Gefahr kann jedoch von der berühmt-berüchtigten Portugiesische Galeere ausgehen. Diese taucht zwar nur selten an den Stränden Teneriffas auf, aber eine Berührung der meterlangen und giftigen Tentakel ist äußerst schmerzhaft. Wirklich gefährlich wird es bei einer allergischen Reaktion. In der Regel werden die betroffenen Strandabschnitte jedoch frühzeitig von den Behörden gesperrt.

Fazit: Betrachtet man die Tierwelt der Insel genauer, steht einem unbeschwerten Urlaub nichts im Wege. Giftige Spinnen, Schlangen und Skorpione gibt es auf Teneriffa einfach nicht und die Säugetier- sowie Reptilienarten sind alles andere als gefährlich. Im Wasser sollte man den gesunden Menschenverstand gebrauchen, keine Tiere in die Enge treiben und auf die Schilder an den Stränden achten.