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Cueva del Viento

Die längste Lavahöhle Europas liegt ganz im Norden Teneriffas. Sie ist vermutlich durch den Ausbruch eines Nebenvulkans des Teide entstanden.

Die längste Lavahöhle Europas

Die Cueva del Viento befindet sich im Norden Teneriffas in der Nähe vom schönen Weinort Icod de los Vinos, der auf obigen Bild zusehen ist. Die längste Lavahöhle Europas ist vor über 27.000 Jahren durch einen Ausbruch des Pico Viejo entstanden ist. Die gewaltigen Lavaströme, die der Nebenvulkan des Teides während des Ausbruchs ausgestoßen hat, formten die Höhle und hinterließen ein Labyrinth aus Hohlräumen, Höhlen und Gängen. Während die obere Schicht des glühenden Lavastroms an der Luft erkaltete und mit der Zeit zu Gestein erstarrte, floß der untere Teil weiter ab und hinterließ die Windhöhle. Schon die Guanchen - die Ureinwohner der Kanarischen Inseln - kannten und nutzten das Höhlensystem. So wurden bei Forschungexpediditionen in der Cueva del Viento über 2.000 Jahre alte Knochenreste entdeckt. Man geht davon aus, dass die Ureinwohner die Höhlen als Begräbnisstätte genutzt haben. Bisher haben die Forscher 18 km Höhensystem erkundet und vermutlich gibt es immer noch unentdeckte Teile. Die Erkundungen sind jedoch mühsam und erfordern einen hohen logistischen Aufwand. Wegen der unglaublichen Weite des Höhlensystems sind mittlerweile mehrtägige Exkursionen inklusive Übernachtungen notwendig. Nur ein kleiner Teil ist für die Öffentlichkeit zugänglich.

Führungen durch das Höhlensystem

Die angebotenen Führungen umfassen die ersten 190 Meter des Höhlensystems. Das hört sich zunächst wenig an, reicht aber um einen tollen Eindruck vom den Ausmaßen des Höhlensystems zu bekommen. Auf den Führungen erfähren Sie alles über die spektakuläre Entstehungsgeschichte und das einzigartige Ökosystem unter der Erde. In völliger Dunkelheit und bei einer vergleichsweise konstanten Temperatur zwischen 10 und 12 Grad hat sich eine ganz eigene Flora und Fauna gebildet. Wobei die Pflanzenwelt - wenig überraschend - recht überschaubar ist: Im Eingangsbereich finden sich noch vereinzelt Moose und Flechte und in der Übergangszonen nur noch Algenarten. Die meisten Tierarten sind blind und haben keine Pigmentierung.